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Autorin aus Liebe zur Geschichte


Was wir heute denken oder tun, ist morgen Geschichte. Ich bin überzeugt davon, dass die Chronisten der  
vergangenen Jahrhunderte genauso gedacht haben wie ich. Sie wollten mit ihren Aufzeichnungen etwas  
hinterlassen - für ihre Nachkommen. Aber warum? Weil wir von ihnen etwas über die damaligen Ereignissen  
erfahren oder sogar etwas daraus lernen sollten? Oder wollten sie nur ganz einfach, dass wir darüber sprechen  
können? Vielleicht wollten die Verfasser der alten Schriften ihre Unsterblichkeit mit der der Helden verknüpfen.  
Unsterblich sein - wer will das nicht? Ihre Beweggründe werden wir niemals in Gänze erfahren. Aber was wir heute  
wissen, zeigt uns eine höchst lebendige Zeit. Eine Zeit voller faszinierender Geschichten, eine Zeit, in der Wissen,  
Glaube und Mythen nebeneinander existierten.

Wir, hier in Europa, leben auf dem „alten Kontinent“. So würden es vielleicht Amerikaner oder Australier  
ausdrücken. Aber was ist schon alt? Da fällt mir Albert Einstein mit seiner rausgestreckten Zunge und seiner  
Relativitätstheorie ein. Alles ist relativ! Wenn wir die Möglichkeit hätten, unsere Vergangenheit, unsere alte  
Geschichte noch einmal erleben zu können - auch wenn es nur in der Schriftform eines Buches wäre - dann würden  
wir die Vergangenheit in Gegenwart verwandeln: Das Gestern würde zum Heute werden! Inspiriert von den  
Büchern und unterstützt von unserer Schöpferkraft ist es durchaus möglich - auch wenn das Erlebnis nur auf die  
Lesezeit begrenzt ist. Schon aus diesem Grund ist ein guter historischer Roman viel mehr als nur Belletristik. Er ist  
erlebte Geschichte.
Genießen wir diese magischen Momente, die wir mit einem historischen Roman erleben dürfen, und lernen wir  
etwas daraus über unsere Ahnen und Vergangenheit. Freuen wir uns über ein altes Europa und seine turbulente  
Geschichte, denn heute haben wir die Freiheit, zum Frühstück in Paris ein Croissant avec Café au lait zu genießen,  
am Mittag eine Pizza auf der Piazza Navona in Rom zu bestellen und am Abend in Budapest die Schärfe eines  
Gulaschs mit einem roten Wein aus Rumänien zu löschen. Wo kann man so intensiv und kulturell vielfältig leben,  
wenn nicht hier, in einem friedlichen Europa?
Wir alle wissen aber auch, dass die Geschichte Europas eine blutige Vergangenheit hat. Unzählige Kriege haben  
großes Leid über Generationen von Menschen gebracht. Gerade deswegen ist es in meinen Augen so wichtig, in  
meinem Roman nicht nur die historischen Ereignisse neu erlebbar zu machen, sondern auch die damaligen  
Schicksale der Menschen zu zeigen. Sie haben uns etwas Wertvolles hinterlassen: Unsere Gegenwart!
Der Frieden, den wir heute haben, hängt nur von uns und unserem Handeln ab. Aus diesem Grund schreibe ich über  
Europas Geschichte: Wir alle sind ein Teil davon!
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